Affiliates und Netzwerke kämpfen um Provisionen

von Karsten Windfelder

Der Infodienst des High Text Verlages – ibusiness.de – ist in letzter Zeit sehr nah an Affiliatethemen dran – Klasse!

Heute wurden die hier im Blog heiß disktutierten Themen Arcandor-Pleite: Diese Partnerprogramme wären betroffen (schon 58 Kommentare…) und Grabenkämpfe zwischen Affiliates & Netzwerken (schon 99 Kommentare…) aufgegriffen.

Die bei iBusiness publizierten Artikel sind teilweise nur für Mitglieder einsehbar bzw. am Erscheinungstag für alle. Der Autor Olaf Groß war aber einverstanden, seine Beiträge hier zu zeigen.

Affiliates und Netzwerke kämpfen um Provisionen

Zitat daraus:

Affiliate-Experte Karsten Windfelder hat klare Vorstellungen, wie Affiliate-Netzwerke sich gegen solche Krisen schützen könnten: “Dazu sollten die Netzwerke in Zeiten einer weltumfassenden Finanzkrise einen internen Fonds ansparen – zum Beispiels 2 Prozent aller Einnahmen – und in Insolvenzfällen daraus die Affiliates zu einem Prozentsatz befriedigen”. Denn Windfelder rechnet in den nächsten Monaten “mit einer Vielzahl von Firmenpleiten in vielen Branchen”. “Man sollte sich also schleunigst Gedanken machen”, fordert er gegenüber iBusiness.

Der komplette Artikel (Link zu ibusiness, vergrößerte Darstellung…):

ibusiness-1-575

Rettungsfonds für Publisher

Zitat daraus:

Warum die Affiliate-Netzwerke das unternehmerische Risiko eines Publishers mittragen sollen, ist schnell erklärt: Sie bekommen von den Publishern gutes Geld von jeder ausgezahlten Provision. Und Windfelder stellt die richtigen Fragen: “Inwieweit ist es gerechtfertigt, dass Affiliate-Netzwerke den Programmbetreibern 30 Prozent der Affiliate-Provision für ihren Service in Rechnung stellen? Welchen Service bieten die Netzwerke den Affiliates?”
Die Aggregation, Abwicklung und Auswertung von Partnerprogrammen ist sicherlich nur ein Aspekt in einem Dienstleistungspaket, dass ein Publisher von seinem Netzwerk erwarten kann. Die Crux ist, dass sich manche Netzwerke im konkreten Fall von Arcandor einfach aus der Verantwortung stehlen und alles Risiko auf die Publisher abwälzen.

Affilinet ist da konsequenter. Pause für die von der Insolvenz betroffenen Partnerprogramme. Das bedeutet zwar kein Verdienst mehr für die Publisher, aber auch kein Risiko mehr. Aber in dieser Diskussion steckt auch für alle Beteiligten ein Chance. Vielleicht ergeben sich ja neu Geschäftsmodelle jenseits der Provisionsregelung, wie Netzwerke ihre Leistungen künftig vergütet bekommen. (og)

Der komplette Artikel (Link zu ibusiness, vergrößerte Darstellung…):

ibusiness-2-575

Über den Autor

Karsten Windfelder ist der Betreiber dieses Blogs und des Affiliate-Marketing-Portals 100partnerprogramme.de. Karsten twittert und hat ein ein Profil auf Affiliate-People.de.



18. Juni 200914:43

Trackback-URL


Affiliate Marketing, Affiliate-Netzwerke

, ,

Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

1 Kommentar

  • Interessant, dass sich Tradedoubler zum Vorgehen bei Insolvenzen nicht äußern wollte. Dort wird einem nach dem Einloggen immer noch Quelle als “Advertiser des Monats” angeboten…

    Gerd

    Gerd

    18.06.2009 - 17:36

    [ www ]

 Home Page