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Fraud im Affiliate-Marketing - das könnt Ihr dagegen tun

Unter dem Sammelbegriff Fraud versteht man verschiedene Arten der Wirtschaftskriminalität. Auch im Affiliate-Marketing ist man davor nicht sicher, gehört es doch zu den beliebtesten, lukrativsten und oft unterschätzten Bereichen im Online-Marketing.

Dort wo Geld fließt, da sind auch Betrüger nicht weit. Das gilt auch für das Affiliate-Marketing. Betrüger versuchen ohne eine Gegenleistung an die lukrativen Provisionen heranzukommen, beziehungsweise durch Intransparenz Provisionszahlungen zu drücken. Das geschieht sowohl auf der Seite der Affiliates als auch bei Marketern. Valentina Piol, Head of Affiliate Marketing bei metapeople, schrieb im Juli 2018 einem Gastbeitrag für die W&V, über die häufigsten Fraud-Methoden im Affiliate Marketing. Wir haben ihre wichtigsten Aussagen für euch zusammengefasst.

Die häufigsten Fraud-Methoden

Brand Bidding

Beim Brand Bidding, also dem Bieten auf einen Markennamen als Keyword im Rahmen des Suchmaschinen-Marketings, besetzen Publisher Keywords in Kombination mit dem Begriffen „Gutschein“ oder „Rabatt“, obwohl das oftmals in den AGBs der Advertiser explizit verboten wird. Die Folge: Die Publisher bekommen mehr Traffic auf ihre Portale, um Sales für die Advertiser zu generieren.

Ad Hijacking

Das Ad Hijacking sieht Valentina Piol als “verschärfte Version” des Brand Bidding an. Hier werden die Anzeigen des Advertisers einfach nachgebaut und in den Suchmaschinen geschaltet. Beim Bidding werden dann höhere Gebote als vom Advertiser abgegeben. Dadurch findet keine Weiterleitung auf die Affiliate-Seite statt, sondern sie erfolgt direkt zur Advertiser-Seite. Die originalen Anzeigen werden so ganz einfach verdrängt. Beide Fälle sorgen dafür, dass die Pay-per-Click-Kosten für den Advertiser steigen.

Verdeckte Cookies in Toolbars

Toolbars sind – vorausgesetzt sie sind wissentlich installiert worden – durchaus nützlich. Doch in ihnen können verdeckte Affiliate-Cookies platziert sein, die dem Erzeuger ähnlich wie beim Cookie Dropping Werbeleistungen zusagen, die er jedoch nie getätigt hat.

Typosquatting

Typosquatting beruht auf dem Prinzip, dass User eine URL in einem Webbrowser versehentlich falsch eintippen und dann auf eine alternative Seite weitergeleitet werden. Einige Affiliates machen sich das zunutze, indem sie sich für solche “Tippfehler-Domains” registrieren und die User, die versehentlich auf einer solche Seite landen, sofort auf die Advertiser-Websites weiterleiten. Das hat zur Folge, dass der Affiliate auch hier ohne eigene Werbeleistung einen Cookie setzen kann.

Gefakte Kundendaten

Laut Valentina Piol werden gefakte Kundendaten vor allem dann genutzt, “wenn es dem Advertiser um Lead-Generierung geht – also um das Sammeln von Daten” geht. Durch das Eingeben von falschen Daten spekuliert der Betrüger darauf, dass beim Advertiser kein gründlicher Datenabgleich vorgenommen wird und er so eine Provision kassiert.

Wie Ihr euch schützen könnt

Neben all den möglichen Fraud-Methoden stellt Valentina Piol auch nützliche Tipps zum Vermeiden von diesen betrügerischen Aktivitäten vor. Sie legt großen Wert darauf, dass “alle Akteure, also Netzwerke, Advertiser, Publisher und Agenturen zusammenarbeiten, um Fraud zu bekämpfen.”

Die Agenturen

Piol ist sich sicher: den Agenturen steht ganz klar eine Sonderrolle zu. Sie nehmen eine “wichtige Schnittstellenfunktion” ein und können ”in alle Richtungen beratend und prüfend einwirken”. Es sei besonders wichtig, dass die Agenturen die Key Performance Indicators (KPIs) stets im Blick haben, um jegliche Auffälligkeiten schnellstmöglich registrieren und analysieren zu können. Um Fraud bestmöglich zu vermeiden, müssten außerdem “die AGB der agenturseitig eingesetzten Programme jederzeit auf dem neuesten Stand und an aktuelle Entwicklungen angepasst sein.”

Publisher-Daten validieren

Wenn es um die Validierung der Publisher-Daten geht, stehen laut Piol nicht nur die Netzwerke in der Pflicht. Auch Advertiser und Agenturen sollten die Angaben des Affiliates vor der Freischaltung kontrollieren, um Fraud bestmöglich zu vermeiden. Neben der Überprüfung der Webseite ist es unbedingt notwendig, auch die Bankdaten des Affiliates zu überprüfen.

Sales-Abgleich

Um Affiliate-Fraud vorzubeugen, ist ein gewissenhafter Sales-Abgleich unerlässlich. Hier muss “die Transaktionsvalidierung seitens des Advertisers regelmäßig und vor allem sorgfältig vorgenommen werden.” Piol betont, dass dies auch agenturseitig unterstützt werden kann. Das Ganze dient der Feststellung der Echtheit der vermittelten Sales und der entsprechenden Umsätze.

Kostenlose Tools

Es gibt eine Reihe von kostenlosen Tools, die bei dem Aufspüren von Fraud-Betrügern helfen können. Piol nennt das Firefox- beziehungsweise Chrome-Plugin Seerobots als nützliches Tool, um zu überprüfen, ob und wie Publisher-Seiten bei Suchmaschinen gelistet sind. SimilarWeb hilft bei der Abschätzung der Reichweite unbekannter Seiten. Die kostenlosen Tools Ghostery und Cookie Manager+ unterstützen Merchants im Kampf gegen Cookie Dropping.

Von Lena Rymkiewitsch aktualisiert am 04.07.2025

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