Referral-Links – Darauf musst du achten

Als Referral-Marketing (oder auch Empfehlungsmarketing) bezeichnet man Marketing-Strategien, die aktiv von Unternehmen in die Wege geleitet werden. Hierzu setzt man besonders auf die Weiterempfehlung eines Kunden. Dieser verweist auf eine Firma, ein Produkt oder einen Service, dessen Dienste er in Anspruch genommen hat. Oftmals erhält der Kunde für die Weiterempfehlung im Gegenzug eine Belohnung. Der beliebteste Weg, um Referrals zu generieren, ist über das Internet.

Als Referral-Links (oder auch Reflinks) werden Hyperlinks bezeichnet, welche meist auf eine kommerzielle Seite verweisen. Die Besonderheit eines Referral-Links besteht darin, dass im Gegensatz zu einem ganz normalen Link ermittelt werden kann, wie viele Klicks generiert wurden. Der Referral-Link wird von einem Kunden übermittelt und sobald eine Interaktion Users stattfindet, erhält der Kunde eine Provision.

Laut des Mess- und Datenanalyse-Unternehmens Nielsen halten 84 % der Menschen Empfehlungen von Bekannten für die vertrauensvollste Quelle in Bezug auf Kaufentscheidungen. Kein Wunder, dass viele Unternehmen auf Referral-Marketing setzen. Auch für Affiliates ist diese Art des Marketings eine lukrative Möglichkeit, Klicks zu generieren.

Große Player verzeichnen aktuell Verluste

Laut Rand Fishkin, seines Zeichens Marketing- und SEO-Experte, kann man momentan (zumindest bei den großen Playern) einen gefährlichen Abwärtstrend im Bereich des Referral-Marketings verzeichnen. Google, Facebook. und Co. zeigen Verluste von bis zu 1,4 % auf. Eine ausführliche Analyse stellte Fishkin auf der Webseite SparkToro zusammen.

Top Traffic Referrers Oktober 2016 Februar 2018 Zuwachs/Abzug
Google.com 59,2 % 57,8 % -1,4 %
Facebook.com 6,5 % 5,2 % -1,3 %
Yahoo.com 6,0 % 4,3 % -1,7 %
Reddit.com 5,4 % 3,4 % -2,0 %
Youtube.com 4,5 % 4,8 % +0,3 %
Imgur.com 2,2 % 1,0 % -1,2 %
Bing.com 2,2 % 3,7 % +1,5 %
Wikipedia.org 1,4 % 1,3 % -0,1 %
Amazon.com 1,3 % 1,4 % +0,1 %

Doch woran liegt das? Laut Fishkin haben wir ”eine Ära eines weniger vernetzten Webs erreicht, ein Web, das sich darauf konzentriert, Nutzer zu binden, anstatt Inhalte zu teilen”. Dies hat unter anderem Rückgänge im Referral-Bereich zur Folge. Denn wenn weniger geteilt wird, werden auch dementsprechend weniger Links platziert bzw. verschickt. Die Plattform LinkedIn bevorzugt darüber hinaus seit letztem Jahr Beiträge ohne Links und auch Youtube verbirgt zunehmend Links, die unter den Videos in den Beschreibungen zu sehen sind. Hier werden die Beschreibungen der Video-Publisher oft abgeschnitten, bevor der Link angezeigt wird. Auch Google steht sich im Bezug auf Referral-Marketing selbst im Weg. Der Konzern-Riese erweitert seine Suchfunktionen momentan so stark, dass No-Click Searches mittlerweile fast alltäglich geworden sind und User eine Webseite zur Beantwortung ihrer Frage nicht einmal mehr besuchen müssen. Das hat zur Folge, dass User oftmals nicht einmal in die Nähe eines Referral-Links kommen. Die Plattform onlinemarketing.de berichtet, dass auch eine verstärkte Visual Search über Google Bilder zu weniger Klicks auf Websites führen kann. Hinzu käme, dass immer mehr Antworten über Voice abgefragt werden. Der Autor des Artikels schlussfolgert, dass damit die klassische Traffic-Generierung über Google und Co. weiter eingeschränkt werden wird. Auch Fishkin merkt an, dass von Amazon oder Google gebrandete Geräte die Referralquantität beeinträchtigen.

Von Lena Rymkiewitsch aktualisiert am 07.07.2025

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