YouTube, was ist das eigentlich?
YouTube: vielfältiges Entertainment aus der ganzen Welt
Das Internet ist riesig und es existieren heutzutage fast grenzenlose Möglichkeiten. Dank einer davon können wir Videos jeglicher Länder zu jeder Zeit und nahezu jedem Thema schauen.
Erste und beste Adresse dafür: die Videoplattform YouTube.
Zu finden ist sie im Netz unter www.youtube.com. Einmal eingetaucht, lassen sich schnell viele Stunden in den Weiten der Videolandschaft und mit der YouTube-Community verbringen.
Die Vielfalt der Seite und Videolinhalte ist grenzenlos. Zu den Genres gehören Musik-Videos, Tutorials, Technik, Lustiges, Katzen, Politik, Nachrichten, Interviews, Gaming Streams und und und. Auf YouTube gibt es alles, was du schon immer mal sehen wolltest. Und das völlig kostenlos.
Das Portal ist längst kein Internetphänomen für Nerds mehr: Nach Google ist es die weltweit zweitgrößte Suchmaschine. Einige der Youtuber
, also der Leute, die selbstständig Videos für User und die YouTube-Community erstellen, verdienen mehrere hunderttausend Euro im Monat. Sie erreichen dabei höhere Reichweiten als eine normale Fernsehsendung.
Mit YouTube Geld verdienen: Wie geht das?
YouTube ist mehr als eine Videoplattform. Viele Videoproduzenten erwirtschaften mit ihren Videos längerfristige Einkommen. Die YouTuber
blenden dafür Werbung, Produktplatzierungen, eigene Produkte oder Affiliate-Links in ihre Videos ein.
In unserem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, wie das geht:
Ein Blick auf die Zahlen zeigt die gigantische Größe des Portals
- YouTube existiert seit 2005 und gehört seit 2006 Google. Gekauft hat der Internetriese es für den stolzen Betrag von 1,3 Milliarden Euro und das lange, bevor es wirklich populär war. Heute gehen Schätzungen von einem Wert von Hunderten von Milliarden Euro aus.
- YouTube lässt sich ganz frei aus dem englischen mit
Du sendest
übersetzen. Schon 2019 besuchen mehr Menschen die Seite im Monat, als Europa Einwohner hat. 72 Stunden neues Material wurden pro Minute (!) damals hochgeladen und 450.000 Jahre Video im Monat angesehen. Verlässliche aktuelle Zahlen gibt es nicht, aber eins steht fest: Die Zahlen sind heute noch sehr viel höher.
YouTube kannst du in jedem Browser öffnen. Die Wiedergabe der Inhalte funktioniert unabhängig von deinem Gerät auf Smartphones, Tablets oder Computern. Der Download der YouTube-App ist eine Alternative, aber keine Voraussetzung für die Nutzung der Dienste.
Fun Fact: YouTube Entertainment statt Video-Datingplattform
Als Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim YouTube im Jahre 2005 gründeten, schwebte ihnen eigentlich etwas ganz anderes vor: eine Video-Dating-Plattform. Was 20 Jahre später daraus geworden ist, sieht man ja – ein buntes Video- und Musik-Portal, das weltweit seinesgleichen sucht.
Und noch ein Fun Fact: Gegründet wurde YouTube zwar in den United States, doch einer der drei Köpfe hinter dem Portal kommt aus Sachsen-Anhalt. Der Deutsche Jawed Karim lud 2005 auch das erste Video hoch. Es war 18 Sekunden lang und trug den Namen Me at the zoo
.
YouTube Kids für kleine Nutzer
Mittlerweile gibt es mit YouTube Kids auch eine kindgerechte Variante mit gefilterten, kindgerechten Music-Videos und anderen Inhalten. Als Erziehungsberechtigter ist es natürlich trotzdem wichtig, dass du deine Kleinen bei der Nutzung der Plattform unterstützt und beaufsichtigt.
Wie funktioniert YouTube eigentlich?
Besuchst du die Startseite, erschlägt dich erstmal eine Bilderflut. Davon darfst du dich nicht abschrecken lassen. Wenn du YouTube erstmal ein bisschen besser kennen gelernt hast, finden sich hier tolle Sachen und Trends.
Das Wichtigste ist die Suchleiste oben auf der Seite. Probiere es aus. Suche irgendetwas.
Gute Optionen: Dein Lieblingsinterpret, dein Lieblingsthema, gib Katze
ein, oder was dir sonst noch einfällt. Ein Tipp: Probiere deine Suchbegriffe auch auf Englisch aus, die Ergebnisse werden sich vervielfältigen.
Die Videos, die du geschaut hast, werden zum Teil von Unternehmen hochgeladen, zum großen Teil aber von Usern. Das ist der besondere Twist an Youtube: Jeder kann Fernsehen machen. Du kannst einfach und schnell deine Videos hochladen und sie der Weltöffentlichkeit zeigen. Die Community ist riesig und ideal zum Netzwerken.
Wer eigene Videos veröffentlicht, kann YouTube später monetarisieren, beispielsweise mit eingeblendeter Werbung zu Videobeginn, mit Merchandise, Markenkooperationen, Affiliate-Marketing oder Fan-Funding. Einen Überblick über mögliche Einnahmen und Businessmodelle findest du in unserem Ratgeber.
Ich habe beispielsweise soeben einen Liveauftritt der Band Killers in einer amerikanischen Talkshow geschaut:
YouTube bietet zahlreiche Vorteile: Du kannst dich bilden und erhältst Zugang zu Sendungen, die du sonst nie hättest sehen können. Du findest Unterhaltung nach deinem Geschmack und kannst außerdem bequem an Events, wie Livekonzerten, teilnehmen, ohne selbst hinzufahren.
YouTubes Möglichkeiten
Die beste Voraussetzung, die du haben solltest: Du verstehst Englisch. Aber auch die deutsche Gemeinschaft hat durchaus einige Größen vorzuweisen. Und egal woher du kommst: Dir steht Content aus nahezu allen Ländern zur Verfügung.
Ich fasse zusammen: YouTube ist also ein Mix aus professionellen Angeboten und privaten Inhalten. Google selbst finanziert das Ganze durch Werbung und Verträge mit Unternehmen. Das funktioniert so gut, dass jeder private Youtuber, der genug Leute erreicht, selbst Werbung einblenden kann und direkt am Umsatz beteiligt wird.
Der Unterschied zum klassischen Fernsehen ist, dass du selbst bestimmst, was bei dir zu welcher Zeit im YouTube TV läuft und nicht irgendein Sender.
YouTube geht sogar einen Schritt weiter: Felix Baumgartners Sprung wurde komplett live übertragen. Sogar richtiges Fernsehen lässt sich heute über das Internet umsetzen. Ein gutes Beispiel sind Endausscheidungen des weltweit größten Onlinegames League of Legends
.
Schau dir ruhig das Video an, die Professionalität kann allemal mit den üblichen Privatsendern mithalten:
Anmeldung bei YouTube: Werde Teil der Community
Wirklich mächtig als Fernsehportal wird YouTube mit einem eigenen Konto, also wenn du dich anmeldest. Dann kannst du deinen bevorzugten Kanälen folgen, deine Liblingskanäle abonnieren, den Auftritten einzelner Leute oder Unternehmen und wirst in deinen Feeds über deren neuste Videos und Stories informiert. Auch die Kommentarfunktion unter den Videos kannst du dann einfach nutzen und dich mit der Community austauschen.
Im Laufe der Zeit entsteht so dein persönliches Profil mit all deinen Lieblingsvideos und Channels. Die ehemals wuselige Oberfläche zeigt nun zielsicher Ergebnisse an, die dich interessieren werden: deinen Lieblings-YouTuber oder bestimmte Gaming Streams zum Beispiel. YouTube taugt aber auch einfach zur Untermalung mit toller Musik.
Schau mal hier vorbei:
Kostenlose Version versus YouTube Premium
Die Anmeldung bei YouTube ist kostenlos. Kostenpflichtig ist hingegen die Subscription für YouTube Premium oder YouTube Premium light. Mit diesen Varianten von YouTube TV und YouTube Music erlebst du die Plattform werbefrei und kannst beispielsweise Videos im Download auch im Offline-Modus anschauen.
Generell hat YouTube dir aber auch in den kostenfreien Varianten eine Menge zu bieten.
Alltagstauglichkeit: Tutorials, Informationen, Entertainment
Für mich ist es mittlerweile zum Alltag geworden, bestimmte Dinge mit YouTube-Videos anzusehen: Wie repariere ich Lackschäden am Auto, wie bemale ich eine Miniatur, wie gewinne ich bei Grand Theft Auto – solche Informationen findest du massenhaft im Videoportal.
Zuletzt kannst du auch dein eigener Fernsehsender werden. Mithilfe der Dienste von Videos (und auch YouTube) lassen sich viel mehr Menschen in der ganzen Welt erreichen, als durch einen einfachen Text.
Generell gilt, dass Internetuser lesefaul sind: Du schaust lieber ein Video. Das kann man sich zu nutze machen.
Du möchtest selber mit YouTube starten und Videos zu deinen Lieblingsthemen produzieren? Du willst wissen, wie du einen Kanal erstellst, ein Video konzipierst, es ganz einfach schneidest und damit sogar Geld verdienst?
Dann lies jetzt unseren Ratgeber. Du bekommst dort das nötige Know-how vermittelt und erfährst alles Wichtige zu Einnahmequellen, dem YouTube-Programm und Affiliate-Marketing.
Jetzt YouTube-Kanal monetarisieren
Wenn du willst, verbringe noch ein wenig Zeit im großen weiten YouTube und spüre den Trends nach.