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SEO
15.10.18

Pagespeed: So verbesserst du die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite

Nichts stört beim Surfen im Netz mehr, als eine langsam ladende Webseite. Auch Google beurteilt die Qualität einer Seite unter anderem anhand der Ladegeschwindigkeit. Deshalb ist es umso wichtiger, den nötigen Speed zu haben. Wir zeigen euch, wie Ihr die Ladegeschwindigkeit eurer Webseite optimiert und sowohl User als auch Google zufrieden stellt. Welche Vorteile bietet eine schnelle Ladegeschwindigkeit? So gut wie jeder kennt die folgende Situation: Man möchte schnell etwas googlen oder eine bestimmte Webseite aufrufen. Eventuell hat man auch einen externen Link geöffnet. Doch die Seite lädt und lädt einfach nicht. Nicht selten kommt dann Frust auf und man verlässt die noch nicht ganz vollständig geladenen Seite direkt wieder. “Eine zusätzliche Ladezeit von 400 Millisekunden führte zu einem Anstieg der Personen, die vor dem Laden der Seite auf „Zurück“ geklickt haben, um bis zu 9%”, bestätigt Nicole Sullivan, Produkt-Managerin bei Google. Durch eine optimierte Ladegeschwindigkeit verbesserst du aber nicht nur die Laune deiner Nutzer sowie deren Besuche auf deiner Webseite. Seit April 2010 ist die Pagespeed einer Webseite offiziell ein Rankingfaktor für Google. Spätestens jetzt sollte jeder, der ein bisschen auf SEO und Co. achtet, die Ohren spitzen. Wie messe ich die Ladegeschwindigkeit? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Ladegeschwindigkeit einer Webseite zu messen. Natürlich muss man dazu sagen, dass jeder User Zeit anders empfindet. Während die einen gerne ein bisschen Zeit in Kauf nehmen, neigen andere dazu, die Seite schon nach wenigen Sekunden wieder zu verlassen. So oder so: Nachweislich hält eine schnelle Ladezeit auch diese Nutzer bei dir. Wer keine Lust hat, Server-Logdateien auszulesen oder manuell zu stoppen, kann eines der folgenden Tools zur Messung seines Pagespeeds nutzen. Google PageSpeed Insights Mit dem kostenlosen kannst du die Performance deiner Webseite ganz einfach messen. Hierzu gibst du lediglich die URL ein und klickst auf “analysieren”. Die Ladegeschwindigkeit der Seite wird dann auf einer Skala von 1-100 bewertet. Außerdem kann man zwischen Mobile und Desktop unterscheiden. Darüber hinaus werden nützliche Optimierungsvorschläge bereitgestellt. Google Analytics Auch Google Analytics kann dir helfen, die Pagespeed deiner Webseite zu messen. Im Bereich “Verhalten” unter der Kategorie „Websitegeschwindigkeit“ findest du Zahlen zur Ladezeit. Wer darüber hinaus E- Commerce-Tracking installiert hat, kann direkt auswerten lassen, wie sich der Pagespeed auf die Conversions auswirkt. Google Search Console Hier findest du die Ladegeschwindigkeit deiner Seite im Bereich der Crawling-Statistiken unter der Kategorie „Crawling“. Dort wird analysiert, wie viele Kilobyte pro Tag heruntergeladen werden und wie lange der Googlebot dafür benötigt. Man sollte hier vor allem auf den Verlauf achten, denn so lassen sich Ladeprobleme leichter aufdecken. Welche Faktoren beeinflussen die Ladegeschwindigkeit? Die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Wichtig hierbei ist es, zu erwähnen, dass du nicht auf alle Faktoren einen Einfluss hast. Ganz allgemein gilt, dass die Ladezeit einer Webseite immer auch von der vorhandenen Bandbreite des Endkonsumenten abhängt. Diese variiert von Nutzer zu Nutzer, je nachdem, ob er mit einer 3G-Verbindung über ein Smartphone surft oder einen schnellen DSL-Anschluss nutzt. Auch der Browsercache des Endverbrauchers hat einen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit. Wurde der Cache schon lange nicht mehr geleert, kann sich der Seitenaufbau stark verzögern, ganz unabhängig von dem Pagespeed der jeweiligen Webseite. Das liegt daran, dass der Arbeitsspeicher des Rechners nicht ausreicht, um die Datenmenge zu verarbeiten. Die Größe deiner Webseite ist ausschlaggebend für dessen Ladegeschwindigkeit. Ganz klar: Je größer die Dateien, desto langsamer kann die Seite laden. Diesen Faktor kannst du also beeinflussen. Auch die Serververbindungen spielen bei der Pagespeed eine Rolle. Hier gilt: Je mehr Serververbindungen pro Anfrage eines Clients verfügbar sind, desto schneller können Inhalte geladen werden. Auch darauf kannst du achten. So optimierst du die Ladegeschwindigkeit deiner Seite Die Ladegeschwindigkeit einer Website lässt sich durch die folgenden Anwendungen nachhaltig positiv beeinflussen und steigern. Manche sind dabei eher technischer Natur, andere beruhen auf dem Entfernen von überflüssigen Inhalten sowie der Komprimierung von Daten. Los geht’s! Http-requests verringern Wenn ein Client deine Webseite aufruft, muss für jede neue Quelle einen Http-request an den Server gesendet werden. Ein Request kann zum Beispiel für ein Bild oder für eine Tabelle nötig sein. Jeder dieser Aufrufe kostet Ladezeit. Verringere also die Anzahl an externen Quellen, wie Stylesheets und Bilder, welche geladen werden müssen. Du solltest auch die Einbindung von externen Daten via CSS oder JavaScript eingrenzen und dich auf wenige, dafür relevante externe Inhalte beschränken. Affiliates sollten darauf achten nicht zu viele “zeitintensive” Inhalte, wie zum Beispiel einen Kurzrechner eines Vergleichsportals, auf ihrer Seite einzubinden. CSS und JavaScript-Dateien minimieren Jede CSS-, HTML- oder JS-Datei, die aufgerufen wird, muss geladen werden. Je kleiner sie ist, desto schneller geht das. Durch Komprimierung kannst du die Datenmenge verringern. Eine Komprimierung erfolgt, indem du beispielsweise unnötige Leerzeichen (Whitespaces) entfernst. Auf diese Weise lässt sich der Quellcode auf nur eine Zeile reduzieren. Tools wie oder können hier sehr nützlich sein. Weiterleitungen vermeiden Im Laufe der Zeit kann es durchaus dazu kommen, dass eine Webseite mehrmals “umzieht”, die URL sich also verändert oder den Server wechselt. Dadurch entstehen Weiterleitungen, welche zusammen addiert durchaus dazu führen können, dass die Webseite langsamer lädt. Auch die Umstellung von http auf Https erweitert die URL. Wer nun beispielsweise nach einem alten Blogeintrag (unter der alten URL) sucht, wird wieder und wieder weitergeleitet, was wiederum eine längere Ladezeit bedeuten kann. Doch wie kannst du das umgehen? Der Online Marketing Blog erklärt das wie folgt: Eine verkettete Weiterleitung kannst du technisch dadurch umgehen, dass du eine Abkürzung nimmst. Vom ursprünglichen Link zum aktuellen Link. Um unsere Backlinks von jeder vorangegangenen URL zu behalten, sollte allerdings jede dieser URLs direkt auf den aktuellen Link zeigen. Möglichst keine 301 Weiterleitungen 301 Weiterleitungen werden genutzt, um Duplicate Content zu vermeiden oder nicht mehr benötigte URLs nach einem Relaunch auf neue URLs umzuleiten. Doch jede Weiterleitung erhöht auch hier die Ladezeit. Der Grund: Eine 301-Weiterleitung zwingt den Webbrowser dazu, auf eine neue URL zuzugreifen. Erst recht sollten aufeinanderfolgende 301 Weiterleitungen vermieden werden. Zudem folgt der Googlebot nur drei Weiterleitungen. Bei vier, fünf oder sogar mehr Weiterleitungen hintereinander hört der Google-Bot auf zu crawlen. Webserver optimieren ist der weltweit am häufigsten eingesetzte Webserver. Deshalb ist es empfehlenswert, die Worker-Prozesse und deren Child-Prozesse auf das jeweilige Useraufkommen und die Funktion der Website (Onlineshop, Blog, Forum etc.) anzupassen. Gzip-Komprimierung verwenden Mit Gzip werden Dateien komprimiert. Du hast darüber hinaus die Möglichkeit, deine ganze Webseite komprimieren zu lassen. Dadurch, dass die zu ladende Datei reduziert wird, wird auch die Ladezeit der gesamten Website verringert. In einigen Fällen können so bis zu 70 % der Dateigröße eingespart werden. Bilddateien optimieren Gerade Bilder erhöhen die Dateigröße deiner Webseite enorm und können letztendlich zu einer langen Ladezeit führen. Um das zu verhindern, solltest du generell möglichst ausschließlich Bilder verwenden, welche für das Web optimiert sind. Generell gilt: Fotos und hochwertige Grafiken sollten als JPEG und Grafiken, die kleiner als 10 x 10 Pixel sind, als gif eingefügt werden. Wer Photoshop nutzt, kann Bilder ganz einfach via “speichern fürs Web” sichern. Damit wird die Dateigröße automatisch optimiert. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Inhalt der Bildinformationen zu reduzieren. Hier kann man Tools wie oder nutzen, um die Dateigrößen durch das Entfernen von Zusatzinformationen nochmals zu reduzieren.

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Referral-Links – Darauf musst du achten

Als Referral-Marketing (oder auch Empfehlungsmarketing) bezeichnet man Marketing-Strategien, die aktiv von Unternehmen in die Wege geleitet werden. Hierzu setzt man besonders auf die Weiterempfehlung eines Kunden. Dieser verweist auf eine Firma, ein Produkt oder einen Service, dessen Dienste er in Anspruch genommen hat. Oftmals erhält der Kunde für die Weiterempfehlung im Gegenzug eine Belohnung. Der beliebteste Weg, um Referrals zu generieren, ist über das Internet. Als Referral-Links (oder auch Reflinks) werden Hyperlinks bezeichnet, welche meist auf eine kommerzielle Seite verweisen. Die Besonderheit eines Referral-Links besteht darin, dass im Gegensatz zu einem ganz normalen Link ermittelt werden kann, wie viele Klicks generiert wurden. Der Referral-Link wird von einem Kunden übermittelt und sobald eine Interaktion Users stattfindet, erhält der Kunde eine Provision. Laut des Mess- und Datenanalyse-Unternehmens Nielsen halten 84 % der Menschen Empfehlungen von Bekannten für die vertrauensvollste Quelle in Bezug auf Kaufentscheidungen. Kein Wunder, dass viele Unternehmen auf Referral-Marketing setzen. Auch für Affiliates ist diese Art des Marketings eine lukrative Möglichkeit, Klicks zu generieren. Große Player verzeichnen aktuell Verluste Laut Rand Fishkin, seines Zeichens Marketing- und SEO-Experte, kann man momentan (zumindest bei den großen Playern) einen gefährlichen Abwärtstrend im Bereich des Referral-Marketings verzeichnen. Google, Facebook. und Co. zeigen Verluste von bis zu 1,4 % auf. Eine ausführliche Analyse stellte Fishkin auf der Webseite SparkToro zusammen. Doch woran liegt das? Laut Fishkin haben wir ”eine Ära eines weniger vernetzten Webs erreicht, ein Web, das sich darauf konzentriert, Nutzer zu binden, anstatt Inhalte zu teilen”. Dies hat unter anderem Rückgänge im Referral-Bereich zur Folge. Denn wenn weniger geteilt wird, werden auch dementsprechend weniger Links platziert bzw. verschickt. Die Plattform LinkedIn bevorzugt darüber hinaus seit letztem Jahr Beiträge ohne Links und auch Youtube verbirgt zunehmend Links, die unter den Videos in den Beschreibungen zu sehen sind. Hier werden die Beschreibungen der Video-Publisher oft abgeschnitten, bevor der Link angezeigt wird. Auch Google steht sich im Bezug auf Referral-Marketing selbst im Weg. Der Konzern-Riese erweitert seine Suchfunktionen momentan so stark, dass No-Click Searches mittlerweile fast alltäglich geworden sind und User eine Webseite zur Beantwortung ihrer Frage nicht einmal mehr besuchen müssen. Das hat zur Folge, dass User oftmals nicht einmal in die Nähe eines Referral-Links kommen. Die Plattform onlinemarketing.de berichtet, dass auch eine verstärkte Visual Search über Google Bilder zu weniger Klicks auf Websites führen kann. Hinzu käme, dass immer mehr Antworten über Voice abgefragt werden. Der Autor des Artikels schlussfolgert, dass damit die klassische Traffic-Generierung über Google und Co. weiter eingeschränkt werden wird. Auch Fishkin merkt an, dass von Amazon oder Google gebrandete Geräte die Referralquantität beeinträchtigen. Worauf Webseitenbetreiber jetzt achten müssen Wie sollten Webseitenbetreiber auf diesen Trend reagieren? Fishkins Meinung nach gibt es hier verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Webseitenbetreiber weiterhin auf die großen Player setzen und ihre Marke um die Monopole Amazon und Google herumbauen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, diese lediglich als Referenzquellen für den Traffic zu verwenden, während man die Conversions und den Besucherwert auf der eigenen Webseite zentriert. Zum anderen können Webseitenbetreiber auch komplett auf Amazon und Co. verzichten und versuchen, Besucher auf direktem Wege auf die eigene Seite zu locken. Mutige Webseitenbetreiber setzen auf eine Mischform aus verschiedenen Contenttypen, wie off-site, um Reichweite und Branding zu fokussieren, und on-site, um Kunden bestmöglich zu erreichen und Conversions zu generieren. So oder so, jeder Webseitenbetreiber muss angesichts seines Umfelds und seiner Kunden selbst entscheiden, welche Strategie die beste für ihn und sein Geschäft ist. Laut Fishkin ist die einzig falsche Wahl, diese Verschiebung nicht zu erkennen und keine absichtliche, strategische Entscheidung zu treffen.

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28.09.18

Google launcht Shoppable Image Ads

Google ist stetig dabei, mit Hilfe neuer Features, das Leben von Publishern, Werbetreibenden und Usern zu verbessern. Am 14. September launchte der Internet-Riese nun die sogenannten . Diese ermöglichen es, Shopping-Anzeigen auf veröffentlichten Inhalten von Google, Publisher-Partnern zu zeigen. Konkret bedeutet das: Werbetreibende können ihre Produkte mit ausgewählten Bildern von Google verknüpfen. Mit nur einem Klick gelangt der User so vom angeschauten Bild zum Onlineshop, wo er die abgebildeten Produkte käuflich erwerben kann. Bildcontent ist wichtiger denn je Die Relevanz von Bildinhalten ist unumstritten. So schreibt auch Google: “Ein Drittel der Käufer geben an, dass sie nach Bildern suchen, bevor sie in ein Ladengeschäft gehen, um Einkäufe für die Feiertage zu machen. Die Popularität von „Street Style“ und Influencern spiegeln den zunehmenden Wunsch nach visueller Inspiration wider.” Um auf diesen Zug aufzuspringen und den Usern ein noch einfacheres Shopping-Erlebnis zu ermöglichen, rief Google deshalb die Shoppable Image Ads ins Leben. So sehen die Bilder mit direktem Kaufergebnis aus: Was auf den ersten Blick wie eine ganz normale Seite auf Google wirkt, ist in Wirklichkeit mit einer Shoppable Image Anzeige bestückt. Mit nur einem Klick gelangt der Kunde direkt zu der verknüpften Webseite, auf der er das gewünschte Produkt kaufen kann. Zunächst testet Google die Shoppable Image Ads mit ausgewählten Partner-Publishern. Doch schon bald soll das Format auf die Bildersuche Googles ausgeweitet werden.

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Man lernt nie aus! Student in der Webgains Academy Teil VI

Wer dachte, dass unsere Reise durch die Welt des Affiliate-Marketings zu Ende sei, der hat sich getäuscht. Der 6. Kurs der Webgains Academy ist bereits seit einigen Wochen verfügbar – Höchste Zeit, ihn einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Worum es in dem Kurs “Advanced Coaching” geht und für wen er besonders hilfreich ist, erzählen wir euch in diesem Artikel. Solltet Ihr Novizen auf dem Gebiet Affiliate-Marketing sein, lest euch am besten unsere ersten zur Webgains Academy durch, denn dieser Kurs lohnt sich hauptsächlich, wenn Ihr ein bestehendes Partnerprogramm laufen habt und dies nun managen wollt. Dementsprechend richtet sich dieser Kurs primär an alle Advertiser und Agenturen. Mehr Affiliates = Mehr Umsatz. Oder? Im ersten Modul geht es unter anderem um die Zusammensetzung eines funktionierenden Partnerprogramms sowie das erfolgreiche Zusammenspiel der einzelnen Parteien. Denn nur weil ein Partnerprogramm besonders viele Affiliates für sich gewinnen konnte, heißt es noch lange nicht, dass dies in mehr Conversions resultiert. Webgains erklärt, dass die richtige Mischung aus Klick-aktiven und Sale-aktiven Affiliates mitunter wichtiger ist, als die schiere Anzahl an Affiliates. Die obenstehende Tabelle ist dementsprechend nur ein Richtungsweiser und kein exakte Angabe. Darüber hinaus lernen wir in diesem Modul, was es mit Cashback und Gutschein-Code Affiliates auf sich hat und wie diese in der Regel performen. CPA, CPL, CPC, CP was denn nun? Es gibt bekanntermaßen verschiedene Arten seine Publisher zu vergüten. In diesem Modul liegt das Hauptaugenmerk auf den üblichen Zahlungsarten, sowie den sog. “Tenancies” (eine Art konstante Nutzungsgebühr) und dem optimalen Ablauf der Vergütung. Aus diesem Grund ist das Modul gerade für Agenturen interessant. Es wird beispielsweise zum Teil unterschätzt wie wichtig die Bestätigungszeit eines Sales ist, um ein gutes Verhältnis zwischen Publisher und Merchant zu wahren und ein ständiges Nachfragen des Publishers, ob seine Sales denn nun bestätigt sein, zu vermeiden. Erwartungshaltung und Messung Man sagt, dass eine Ehe nur mit häufiger und ehrlicher Kommunikation funktionieren kann. Ähnlich verhält es sich auch bei der Beziehung zwischen Publisher und Merchant. In diesem Modul geht es um die Wichtigkeit von einem ehrlichen Austausch zwischen beiden Parteien. Wichtig ist das insbesondere bei der Erwartungshaltung an eine Kampagne, die in den Startlöchern steht. Als Merchant ist es ratsam seine Ziele und Prognosen mit den Publishern zu teilen um so sicherzustellen, dass 1. die Erwartungshaltung beider Parteien übereinstimmt, 2. eventuell Hilfestellung geleistet werden kann und 3. alle Unklarheiten aus dem Weg geschafft werden. Doch wie sollten die Ziele einer Kampagne aussehen? Was ist angemessen und mit welcher Erwartungshaltung sollte ich meine Kampagne gehen? Webgains liefert euch hierzu einen sinnvollen Faustregel, die Ihr in diesem Modul mit auf den Weg bekommt. Tracking und Attribution Es gibt Themen mit denen man sich als Publisher weniger gerne beschäftigt. Tracking gehört für viele dazu, da es häufig mit Controlling und trockener Analyse assoziiert wird. Nichtsdestotrotz ist solides Tracking und ein passendes Attributionsmodell enorm wichtig für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Advertiser und Publisher, weshalb dieses Modul womöglich eines der wichtigsten überhaupt ist. Wir empfehlen jedem Publisher sich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen. Das Modul “Tracking and Technical Considerations” liefert euch gute Ansätze und einen großen Überblick darüber, womit Ihr euch unbedingt vertraut machen solltet. Gutscheincodes & Coding Einer der prominentesten Bereiche des Affiliate-Marketings ist mittlerweile der, der Gutscheincodes. Egal, ob Ihr auf Traffic oder Conversions aus seit, der Gutscheincode ist für beide Kampagnen-Ziele eine häufig genutzte Alternative. Doch wie generiert man Gutscheincodes, welche Codes funktionieren und welche nicht? Kurz gesagt: Was gibt es bei einer Gutscheincode-Kampagne zu beachten? Diese Frage beantwortet Webgains in diesem Modul. Für alle, die sich dem Thema Gutscheincodes widmen möchten, bietet Webgains einen soliden Einstieg. Unterschiedliche Kundenarten erkennen und richtig targeten Kunde ist nicht gleich Kunde, soweit so offensichtlich. Doch in welche Kategorien lassen Kunden sich unterteilen und warum kann diese Unterteilung Einfluss auf die Provision haben? All diese Fragen werden im Modul “Affiliate Marketing by Customer Type” beantwortet. Des Weiteren erfahrt Ihr hier, warum ein standard Provisionsmodell wie PPL oder PPC in manchen Fällen nicht ausreicht um den tatsächlichen Wert beispielsweise eines Klicks zu ermitteln. Ist euer Partnerprogramm attraktiv für Publisher? Es stimmt natürlich, dass die Provision eines Partnerprogramms zu großen Teilen ausschlaggebend für die Attraktivität des Programms ist, jedoch ist das längst nicht der einzige Faktor. Anhand eines Beispiels wird das deutlich: Man stelle sich eine Familie vor, die online eine Urlaubsreise buchen möchte. Zunächst sehen sie einen Werbebanner von einem bisher unbekannten Reiseanbieter und klicken aufgrund des fehlenden Vertrauens nicht darauf. Am nächsten Tag bekommen sie einen Werbebanner für dieselbe Reise angezeigt, jedoch von einem Reiseanbieter, dessen Marke bereits Programm ist. Hier fühlt die Familie sich sicherer und bucht schlussendlich den Urlaub, obwohl die Konditionen und Preise bei beiden Anbietern möglicherweise identisch sind. Brand Recognition (Markenwiedererkennung) ist ein Faktor der nicht unterschätzt werden sollte wenn es um die Attraktivität eines Partnerprogramms geht. Was Ihr sonst noch alles beachten solltet um euer Partnerprogramm für Publisher reizvoll zu machen, erklärt Webgains in diesem Modul.

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16.08.18

Welchen Mehrwert Affiliate-Marketing Influencern bietet

Es gibt wohl niemanden, der sie nicht kennt: Influencer. Mittlerweile sind sie zu einer festen Größe im Online-Marketing geworden. Die meisten Influencer verdienen ihr Geld damit, dass sie Produkte bestimmter Firmen bewerben. Das Netzwerk jüngst darüber, wie Affiliate-Marketing das Influencer-Marketing stärken kann. Wir fassen die wichtigsten Aussagen für euch zusammen: Affiliate-Marketing bekommt noch immer wenig Beachtung Bislang greifen nur rund 29 % aller Influencer auf Affiliate-Links zurück. Woran liegt das? Man kann festhalten, dass das kommerzielle Modell der Unternehmen für Influencer auf den ersten Blick attraktiver ist. Dies mag an der fixen Geldsumme liegen, die Influencer durch ihr Marketing regelmäßig ausgezahlt bekommen. Affiliate-Marketing basiert hingegen auf dem Modell der Provision. Richtig angewandt kann sich Affiliate-Marketing jedoch für Influencer zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickeln. Welche Chancen Affiliate-Marketing bietet Erfolg wird gerade im Affiliate-Marketing an den generierten Umsätzen gemessen und bietet, gemessen an dem einzusetzenden Kapital, einen effektiveren Return on Investment (ROI), als jede andere Online-Werbemaßnahme. Dies sollten sich auch Influencer zu Nutze machen. Affiliate-Marketing ergänzend nutzen Affiliate-Links eignen sich hervorragend, um ergänzend zu schon bestehenden Werbeaufträgen zu agieren. Wer beispielsweise in seinem neusten Video über ein bestimmtes Produkt spricht, der kann einen passenden Affiliate-Link in die Beschreibung einsetzen. Alle nachfolgenden Käufe, die über diesen Link generiert werden, können so dem Influencer zugeschrieben werden. Mit Hilfe von Tracking-Links werden alle Klicks aufgezeichnet, sodass Influencer den Überblick behalten und sämtliche Aktionen nachverfolgen können. Wichtig: Es muss sichergestellt werden, dass alle Affiliate-Aktivitäten eindeutig als Werbung gekennzeichnet sind. Im schlimmsten Fall kann es sonst zu rechtlichen Konsequenzen und/oder zu einem Bruch mit der Community kommen. Gutscheincodes generieren Davon profitieren auch die Follower: Gutschein-Attribution, welche unter anderem von Awin angeboten wird, ermöglicht es Influencern, exklusive Gutscheincodes zu erhalten. Diese können an Follower weitergeben werden. In Kombination mit einem authentischen Text, Video oder Bild entsteht so eine Win-Win Situation. Die Community spart Geld, der Influencer generiert Sales. Durch das Tracken mittels Cookieless-Technologie, können Influencer die Gutscheine über ihre Kanäle auch ohne Affiliate-Tracking bewerben. In Affiliate-Netzwerk registrieren Kein Netzwerk ist wohl so bunt und vielfältig, wie das Affiliate-Netzwerk. Hier tummeln sich neben den großen Marken auch kleine Einzelhändler. Diese Fülle an Auswahl können sich auch Influencer zu Nutze machen. Einmal in einem Affiliate-Netzwerk registriert, haben sie Zugriff auf unzählige Partnerprogramme und die dahinter stehenden Unternehmen.

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15.06.18

Blockchain im Affiliate-Marketing

Der globale Markt ist heutzutage äußerst dynamisch, was nicht zuletzt auf eine Vielzahl neuer Technologien zurückzuführen ist. Künstliche Intelligenz und Big Data sind nur einige Stichwörter zu den Tech-Trends der vergangenen Jahre, die unseren Lebensstil und die Art, wie wir die Welt sehen, nachhaltig verändert haben. Eine Technologie, die den gleichen Effekt haben könnte und bereits auf dem besten Weg dahin ist, ist Blockchain. Die Chancen stehen gut, dass diese Technologie die Finanz- und IT-Welt nachhaltig verändern wird. Immer mehr Menschen sehen in ihr großes Potential und Begriffe wie Bitcoin und Kryptowährung werden zu alltäglichen Begleitern, die schon bald aus dem allgemeinen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken sein werden. Doch wie hängen jetzt Kryptowährungen und Bitcoins zusammen? Um diese und die Frage, inwieweit Blockchain auch das Affiliate-Marketing beeinflussen könnte, zu klären, schauen wir uns erst einmal die einzelnen Akteure und ihr Zusammenspiel an: Es war einmal… Alles begann mit Bitcoin, als eine Person oder auch Personengruppe unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ ein Verschlüsselungsprotokoll entwickelte, das wenige Jahre später zu der Kapitalanlage im Internet schlechthin werden sollte. Während Bitcoins im Gründungsjahr 2009 kaum Abnehmer fanden, verzeichnete die Währung bis zum heutigen Datum einen Wertanstieg, der seinen Höhepunkt 2017 mit einem Plus von 150.000 % verzeichnen konnte. Auch, wenn der Wert momentan wieder leicht abfällt, kann davon ausgegangen werden, dass Personen, die ganz zu Beginn eine größere Menge der Kryptowährung erwarben, heute Millionäre sind. Wie bei jeder Währung müssen auch Bitcoins begrenzt werden, um einen gewissen Wert zu erhalten. Diese werden in einem Prozess erstellt, der sich „Bitcoin-Mining“ nennt. Kurz zusammengefasst werden Bitcoins an Personen vergeben, die die Verarbeitungsleistung ihres Computers zur Verfügung stellen, damit hierdurch bestimmte Daten verschlüsselt werden können. Zum Dank werden die Besitzer dann mit Bitcoins bezahlt. Diese Kryptowährung ist mehr oder weniger ein Nebenprodukt einer noch viel revolutionären Technologie: der Blockchain. Wie funktioniert die Blockchain-Technologie? Blockchain ist eine verschlüsselte, dezentralisierte Datenbank. Sie ist daher weder im Besitz eines Unternehmens noch einer Privatperson. Dadurch, dass jeder Zugriff auf die Transaktionsdaten hat, entsteht eine 100-prozentige Transparenz des gesamten Marktes. Die Blockchain umfasst viele Arten von Kryptowährungen – Bitcoin ist nur eine von vielen. Doch wie genau funktioniert das Ganze? Man kann sich Blockchain als eine Art großes Buch vorstellen, dass Aufzeichnungen über sämtliche digitalen Transaktionen führt, die getätigt werden. Diese werden in Blöcken gespeichert, die allesamt miteinander verkettet sind – , daher Blockchain. Verifiziert werden diese Transaktionen von einer Vielzahl an Computern auf der ganzen Welt, die alle über denselben Blockcode verfügen und bei neuen Transaktionen diesen Code vergleichen. Stimmt der Code (der aus komplizierten mathematischen Gleichungen besteht) auf allen Computern überein, werden die Informationen als verifiziert betrachtet und in der Blockchain gespeichert. Die gesamte Block-Kette wird ständig aktualisiert, sodass zu jedem Zeitpunkt klar ist, wer wann welche Transaktion getätigt hat und wer welches Vermögen besitzt. Konkret bedeutet das: Person A möchte Person B Geld senden. Das Netzwerk überprüft die Daten (also das Vermögen beider Personen sowie die Summe, die überwiesen werden soll). Sobald diese als richtig nachgewiesen worden sind, wird die Transaktion bestätigt und die neuen Informationen als Code gespeichert. Zusammen mit anderen Transaktionen wird dieser Code in einem Block gespeichert. Ist der Block „voll“, wird er der Kette beigefügt. Nun gilt die Transaktion als erfolgreich abgeschlossen. Diese Art der (finanziellen) Übertragung ist genau so sicher wie einfach: Dadurch, dass immer mehr Blöcke hinzugefügt werden, erreicht die Blockchain schnell eine unvorstellbare Größe. Das heißt Personen, die einen dieser Blöcke hacken wollen (um sich selbst bspw. mehr Bitcoins hinzuzufügen, als sie tatsächlich besitzen), müssen zuerst JEDEN Block, der nach dem betroffenen verkettet worden ist, entschlüsseln. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, zeigen zahllose Computer, die in ständigem Austausch zueinander stehen, jede Unregelmäßigkeit sofort auf. Wenn man es also schaffen sollte, den Code zu seinen Gunsten zu verändern, stehen einem dann tausende Andere gegenüber, die genau anzeigen können, dass etwas nachträglich geändert worden ist. Diese Technologie ermöglicht einen absolut sicheren Austausch von Daten und könnte bald über Kryptowährungen hinaus reichen und auch tatsächliche Währungen wie den Euro oder den US-Dollar bis hin zu Versicherungen oder jegliche Art von Kauf mit einschließen. Jeder Schritt eines Vertrages wird in der Blockchain gespeichert, Transaktionen sind unveränderlich – dies könnte die Zukunft des Handels sein. Wie Blockchain im Affiliate-Marketing eingesetzt werden kann Affiliate-Marketing besteht in der Regel aus drei Komponenten: den Werbetreibenden, den Publishern (Affiliates) und einem Affiliate-Netzwerk. Werbetreibende benötigen Internet-Traffic und arbeiten nach dem „Cost-per-Action“ Prinzip. Publisher haben die erforderliche Reichweite im Netz und nutzen diese aus, um Provisionen zu erhalten, wenn ein Werbetreibender seine Werbung auf der Seite des Publishers platziert hat. Das Affiliate-Netzwerk dient hierbei als Vermittler, um Interaktionen zwischen Werbetreibendem und Publisher zu erleichtern. Doch hier kann keine 100-prozentige Sicherheit gewährleistet werden. Es besteht immer die Möglichkeit, dass ein Werbetreibender nicht zahlt oder ein Publisher Leads fälscht. Nun kommt die Blockchain-Technologie zum Einsatz. Garantierte Zahlungen Zum einen eignet sich diese Technologie hervorragend, um Geldtransaktionen schneller, einfacher und sicherer zu machen. Anstatt Zahlungen in gängigen Währungen wie Euro oder US-Dollar zu erhalten, können Publisher entscheiden, in digitalen Währungen bezahlt zu werden. Die Blockchain-Technologie ist nicht nur ein schnelleres Zahlungsmedium, sondern kann auch Betrugs- und Datenverluste in der digitalen Marketingbranche verhindern. Durch das ständige Absichern aufgrund des breit aufgestellten Computer-Netzwerks wird die Abwicklung von Zahlungen garantiert. (fast) unmöglicher Betrug Wenn ein Kunde über die Website des Publishers zum Werbetreibenden gelangt und dort einen Einkauf tätigt, wird dies dem Publishers gutgeschrieben und dementsprechend honoriert. Nun kann es aber durchaus passieren, dass eine der Seiten betrügt, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Ganz unabhängig davon, auf wessen Seite dies geschieht (beim Werbetreibenden, Publisher oder Netzwerk), ist es wichtig, alle eingehenden Leads und Conversions zu erfassen, um alle Parteien ehrlich zu entlohnen. Mit Hilfe von Blockchain könnte ein Betrug künftig verhindert werden: Jeder Lead und jede Conversion würde auf einem separaten Drittanbieter verfolgt werden, auf den jeder zu jedem Zeitpunkt zugreifen kann, um die Legitimität der Transaktionen zu überprüfen. So würde es sofort auffallen, wenn ein Publisher beispielsweise eine Software nutzt, die menschliches Verhalten nachahmt und so gefälschte Conversions in Angeboten generiert. Sicherheit durch Sichtbarkeit Transparenz ist ein großes Thema in der Affiliate-Marketing-Branche. Gerade weil es mehrere Akteure gibt, ist eine offene und vertrauensvolle Kommunikation unverzichtbar. Die Blockchain-Technologie unterstützt hier zusätzlich: jede Transaktion ist für alle Beteiligten zu jeder Zeit einsehbar. Es ist unmöglich, bereits vorhandene Datensätze (egal welcher Art) nachträglich zu verändern. Diese Technologie schafft einen transparenten und zugleich sicheren Raum, in dem intelligente Verträge geschlossen werden können und garantiert wird, dass jeder Beteiligte seinen rechtmäßigen Besitz bekommt. Ernstzunehmende Alternative oder Blindgänger? Trotz alledem ist der Kryptowährungsmarkt momentan weiterhin instabil. Auch Bitcoins, welche als stabilste unter ihnen gilt, schwankt von Monat zu Monat stark. Ein stabiler Währungsmarkt ist jedoch eine wichtige Grundlage, um Geschäfte abzuschließen. Auch gibt es bis jetzt erst wenige Affiliate-Programme, welche sich dieser Thematik annehmen, sodass man sich zum heutigen Standpunkt meist nur ein wenig fortgeschrittenes Wissen aneignen kann. Schlimmstenfalls droht eine finanzielle Katastrophe, wenn sich das Partnerprogramm oder die Währung, in die man investiert, als Blindgänger entpuppt. In jedem Fall ist Blockchain aber ein Begriff, den man auf jeden Fall in seinen Wortschatz mit aufnehmen sollte, denn wir sind uns sicher: Davon werden wir in Zukunft öfter hören.

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